Wo ist zuhause, Mama?

Die Boberger Wohn-Pflege-Gemeinschaft
für Menschen mit Demenz
Suchen Sie auch nach einer sympathischen Wohnform für Ihren demenzkranken Angehörigen?
Und ein stationäres Heim ist einfach nichts für Sie? Für uns auch nicht !

Wir haben eine Wohngemeinschaft für neun demente Mitbewohner geschaffen, in der sie sich familiär geborgen fühlen und rund um die Uhr versorgt sind.

Was ist eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft ?

Die neun Bewohner leben in dieser familienähnlichen Wohngemeinschaft einen ganz normalen Tagesablauf wie sie ihn kennen ("Alltag statt Therapie!"). Die überschaubare Gemeinschaft ist ein Ort der Geborgenheit - ähnlich wie die frühere Großfamilie.

Die Versorgung und Betreuung leisten die Mitarbeiter des Pflegedienstes rund um die Uhr, es ist also jederzeit jemand da, damit Angehörige von Ihren Sorgen und der Belastung durch Betreuung und Pflege befreit sind.

Die WG ist eine Alternative zum Pflegeheim und die Bewohner bleiben auch in den späteren schweren Stadien der Demenzerkrankung in der WG. Sie leben bis zu ihrem Tod geborgen in der familiären Gemeinschaft.

Die Beteiligten

Die Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer bilden die Angehörigengruppe und nehmen je nach eigenem Interesse auch gerne am Leben in der WG teil, aber keiner ist verpflichtet.
Die organisatorischen Aufgaben, wie z. B. die Auswahl des Pflegedienstes, werden gemeinsam erledigt, das geschieht im Hintergrund. Der Aufwand dafür ist übersichtlich, wir Angehörigen treffen uns etwa ein mal im Monat oder seltener.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Pflegedienstes planen und gestalten wir den Alltag der Bewohner, bis hin zu den jeweiligen Vorlieben beim Essen oder dem Lieblingspullover.

Alle notwendigen pflegerischen und ärztlich verordneten Leistungen werden vom Pflegedienst ebenso erbracht, wie die liebe- volle Betreuung der Bewohner und alle hauswirtschaftlichen Aufgaben - alles rund um die Uhr. Die Mitarbeitergruppe des Pflegedienstes bleibt weitgehend konstant und besteht im wesentlichen aus erfahrenen examinierten Pflegefachkräften.

Der Alltag

Die große Wohnküche ist der Lebensmittelpunkt in der Wohngemeinschaft. Hier wird gemeinsam geschnibbelt und gekocht, geklönt und gelacht. Die Mitarbeiter des Pflegedienstes gehen mit den Bewohnern spazieren, es wird gemeinsam gespielt oder musiziert und regelmäßige Ausflüge bieten Abwechslung.

Bei allem wird aber großer Wert auf regelmäßige und überschaubare Tagesabläufe gelegt, um alltägliche Normalität zu leben und die dementen Bewohner nicht zu überfordern.

Und wer sich mal zurückziehen möchte, findet dafür Platz im eigenen Zimmer oder im großen Garten.

Die Kosten

Zusätzlich zu Miete und Haushalt entstehen Kosten für Betreuung und Pflege, individuell für jeden Bewohner kalkuliert. Entsprechend der Pflegestufen wird ein Teil von der Pflegekasse übernommen. Der Restbetrag wird individuell erbracht oder vom Sozialhilfeträger übernommen.

Informationen

Informationsflyer herunterladen: hier klicken

Angehörigengruppe:

gruppe@boberger-wg.de

unser Pflegedienst:

Diakoniestation Bergedorf Vierlande gGmbH
Holtenklinker Straße 83 · 21029 Hamburg
Telefon 040 - 725 828 0
info@diakoniestation-bergedorf.de

unser Vermieter:

Susanne Lorenzen - AWO Hamburg e.V.
Lenzweg 5 · 22529 Hamburg
Telefon 040 - 5259 4354
susanne.lorenzen@awo-hamburg.de

Herausgeber: Bastian Brüninghaus für die Angehörigengruppe der Boberger WG für Demente, Boberg
Fotografien: Copyright Michael Hagedorn